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f2b
Admin


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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 189
Wohnort: Korschenbroich
Nickpage

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Verfasst am:
28.08.2008 10:56 |
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Anläßlich der WM in Landres hat Claus sich ein paar Gedanken gemach (mir ist das gleiche aufgefallen).
Nehmt euch Zeit und lest den Artikel in Ruhe durch.
Anschließend könnt ihr hier oder in englischer Sprache bei Igor, eure Meinung sagen oder was noch besser wäre Vorschläge abgeben
hier gehts zum Artikel
Viele Grüße
Claudia
_________________ Fesselflug-Center
Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür, daß Frauen Humor haben.
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peter germann
User

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Widen

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Verfasst am:
01.09.2008 17:05 |
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Der Ansatz von Claus Maikis ist insofern äusserst interessant, als dass er versucht das was ich hier einmal als die inneren Werte der Fessel-Kunstfliegerei bezeichnen möchte, darzustellen und zu vermitteln. Dies allein ist es wert diskutiert, präzisiert und einer breiteren Oeffentlichkeit zugänglich werden.
Die von Claus angedachten Modelle zur Ausgestaltung verschiedener Massnahmen zur Erhaltung und Förderung dieser Werte (nicht allein in F2B, übrigens) sind genauso beachtenswert.
Ich würde mich freuen, zu diesen Themen auf dieser Plattform etwas über die Gedanken der aktiven Kameraden zu lesen.
mit freundlichen Grüssen,
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Haas, Björn
User


Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 87
Wohnort: Bergheim Erft
Nickpage

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Verfasst am:
01.09.2008 22:22 |
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Es ist nicht leicht hier bei den wahren Könnern eine Meinung eines ( noch ) Laien abzugeben. Nicht nur aber besonders hier findet man wahre Unikate, die dem Zuschauer einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen. Hier sind Künstler am Werk, die in mühevoller Kleinarbeit jeden gelernten Lackierer erblassen lassen. Von der gesamten Bauausführung ganz zu schweigen.
Alleine die Vorstellung an die gesamte Bauzeit ohne die Vorbereitung - Hut ab -!
Und dann die Wettbewerbe als solches. Herr Maikis hat sehr genau hingesehen. Jahrelang genau beobachtet. Es stimmt was er sagt. Sogar ich als Wiedereinsteiger in diesen wunderbaren Sport lassen mich die vielen Ähnlichkeiten erkennen. Betrachtet man dazu die Wertungslisten, kommen einem die Tränen. Abstände sind so eng in den Punkten, dass man Angst bekommen kann. Wo bleiben da eigentlich die Werte des selbst bauens? Des selbst lackierens? Sollte nicht auch der belohnt werden, der täglich mühevoll an seinem Kunstwerk arbeitet? Oder zählt nur der Geldbeutel über sein oder nicht sein?
Es würde zwar den ein oder anderen etwas böse machen - jedoch alleine der Gedanke, dass dieses wertvolle Handwerk immer mehr versiegt läßt mich erschauern. Ist es denn nicht so, dass sogar hier in den Schulen der Werkuntericht untergegangen ist? Wer kann und will sich denn die Hände schmutzig machen?
Ich bin jedenfalls der Meinung, das JEDER, der sein Modell noch selbst baut und mühevoll lackiert, hat einfach auch einen Bonus verdient. Klar kann ich auch den Zeitfaktor verstehen. Nicht jeder hat die Zeit, noch selbst zu bauen. Nicht jeder hat die Werkstatt. Nicht....Man kann so viele wenns aufzählen. Aber wo bleibt bitte der, der wirklich alles alleine zaubert? Es kann doch keinen Spaß mehr machen, wenn man mal eben schnell ein neues Modell kauft, das man dutzendfach beim nächsten Wettbewerb wiedersieht.
Wie muß es da einem Konstukteur zu Mute sein, der monatelang am Reisbrett sitzt und Modelle zeichnet?
Ach ja, was ist denn bei einem Schaden am Modell? Schmeißt man dann die Kiste weg? Reparieren kann man doch dann auch nicht mehr.
Richtig wären also Extrapunkte für das selbst bauen.
_________________ Lebe jeden Tag so, als wenn es Dein Letzter wäre
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Franz-Xaver Bauer
User

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Erden / Mosel

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Verfasst am:
14.09.2008 15:49 |
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Liebe Freunde,
Claudia bat mich, meinen Kommentar auf Igor’s Seite noch einmal hier im Forum zu posten.
Dieser Bitte komme ich gerne nach – warum bin ich nicht selbst darauf gekommen – danke Claudia.
Zunächst einmal halte ich die von Claus angeregte Diskussion für äußerst wichtig und längst überfällig. So wie er bin ich Ästhet was Konstruktion, Bauausführung und Lackierdesign betrifft. Dies nimmt man bei mir vielleicht nicht direkt an, angesichts einiger Modelle, die ich in den vergangenen Jahren zu den Wettbewerben geschleppt und dort in die Luft geschafft habe.
Das hindert mich aber nicht daran, herausragende und/oder in mühevoller Hingabe erstellte Selbstkonstruktionen oder Selbstbauten zu erkennen, zu bewerten und zu bewundern.
Auch ich wäre durchaus in der Lage, schöne Modelle zu konstruieren und zu bauen – jedoch lässt dies meine gegenwärtige berufliche und private Situation nicht zu. Und solange dies so bleibt, bin ich auf ARF- Modelle angewiesen, oder auf solche, die Andere gebaut haben.
Vor diesem Hintergrund möchte ich bei einem Kunstflugwettbewerb nicht durch fehlende Punkte, aus einer integrierten Baubewertung resultierend, benachteiligt werden.
Beim Eiskunstlaufen gibt es schließlich auch keine zusätzlichen Punkte, weil man sein Trikot selbst entworfen und selbst geschneidert hat.
Grundsatz sollte sein:
In der Bewertung von Flugmanövern hat Gleichbehandlung zu gelten.
Hier arbeitet jeder Teilnehmer zu gleichen Bedingungen.
Ob „Elfe“ oder „Müll“ - ob ARF oder Yat-RF - das eingesetzte Flugmaterial darf keine Rolle spielen.
Gleichwohl muss dringend eine Motivation für Konstrukteure, Selbstbauer und Ästheten her.
Bruno spricht mir dabei aus der Seele und hat ja schon einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Auch nach meiner Vorstellung gelänge ein solcher Anreiz hervorragend durch einen „Concours d’elegance“ oder einen „Prix d’elegance“, bei welchem folgende Kriterien mit einem Preis ausgezeichnet würden:
1. Konstruktion / Design / Innovation -
Verwendung neuartiger Materialien, Bauteile, Antriebe, Konzepte, Funktionen ( soweit mit den Regeln vereinbar ).
2. Bauausführung -
Sauberkeit, Akkuratesse in der Ausführung vom Zellenaufbau und bei der Lackiertechnik.
3. Erscheinung / Optik
Hier ginge es um Form / Silhouette, Gestaltung, Oberflächendesign…
Denkbar wäre auch ( bei Pokalmangel ) vorstehende Kategorien zu einer einzigen zusammen zu fassen.
Die Verfahrensweise bei Luc in Pepinster beispielsweise, gefällt mir sehr gut. Beim dortigen Wettbewerb existiert die Verleihung eines „Prix d’elegance“, und den haben – soweit ich mich erinnere – immer Selbstbauer gewonnen.
Noch einmal:
Ich bin für eine klare Abgrenzung der Bewertung von unterschiedlichen Disziplinen:
1. Bewertung und Auszeichnung des Kunstflugprogramms – so wie bisher. Und zusätzlich:
2. Bewertung und Auszeichnung von Konstruktion, Design, Schönheit.
Zum Wohl -
Euer Xaver
_________________ Man macht keine Fehler - man macht Erfahrungen !
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peter germann
User

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Widen

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Verfasst am:
15.09.2008 10:02 |
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Vielen Dank für die sorgfältig und umfassende Darstellung Deines Standpunktes, Xaver. Deine Aussagen sind ein wichtiger Beitrag zu unserer gemeinsamen Sache und ich sehe weiteren Reaktionen mit grossem Interesse entgegen.
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peter germann
User

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Widen

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Verfasst am:
20.09.2008 12:43 |
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Liebe Freunde
Ich verfolge die aktuelle Diskussion zun Thema Selbstbau mit grossem Interesse und stelle fest, dass der grosse Wert des Selberbauens durchwegs anerkannt wird. Dies freut mich sehr, denn ich persönlich sehe das Betreiben von Kunstflug mit Fesselflugmodellen als eine Gesamtleistung und nicht allein als einen Flugwettbewerb. Wenn wir das Erbringen dieser Gesamtleistung fördern wollen, so ist es wohl unumgänglich das Modell des Konkurrenten irgendwie zu bewerten. Dazu wäre wohl eine Art „Schönheitskonkurrenz“ sicher geeignet. allerdings gilt es dabei zu beachten, dass natürlich nur selbstgebaute Modelle auf den Laufsteg dürften und dass die Aufstellung der Beurteilungskriterien nicht ganz einfach sein könnte.
Ich persönlich bin der Auffassung, das separate Schönheitskonkurrenzen zwar nett, aber letztendlich unserer Sache wenig dienlich sind. Dies vor allem deswegen weil sie ohne Einfluss auf das Resultat des Wettbewerbes bleiben. Den Einbezug der sehr subjektiven „Schönheit“ in die Flugwertung halte ich für nicht unproblematisch.
Anders wäre es, wenn allein die Tatsache dass selbst gebaut wurde einen direkten Einfluss auf das Resultat ausüben wurde. Damit würden wohl die meinungsbildenden Spitzenflieger motiviert ihre Wettbewerbsmaschinen selbst zu bauen und so auch in dieser Richtung weiterhin als Vorbild zu dienen.
Selbstverständlich wäre dabei eine spürbare Benachteiligung derjenigen Konkurrennten welche, aus was für Gründen auch immer, nicht in der Lage sind selbst zu bauen, unbedingt zu vermeiden.
Um meine Sicht der Dinge, in Bezug auf den Selbstbau von F2B Modellen, darzustellen und um gleichzeitig die laufende Diskussion zu beleben, möchte ich Euch folgendes unterbreiten: (meine Übersetzungen, verbindlich sind englische Originaltexte)
a.) Die gültigen Regeln, Stand September 2008
Sporting Code Volume ABR Section 4A, Section 4B, Section 4C, 2008 Edition
Seite 12:
B.3.1. Konkurrent
Wenn nicht anders angegeben, so muss der Konkurrent der Erbauer des zur Teilnahme registrierten Modells sein.
Volume F2 Control Line Model Aircraft, 2008 Edition
Seite 32:
4.2.2. Eigenschaften des Modellflugzeuges
h) Regel B.3.1. in Section 4B von Volume ABR gilt für die Kategorie F2B nicht.
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b.) Hier ist ein hypothetischer Diskussionsvorschlag der zeigt wie eine Regel aussehen könnte welche den Selbstbau fördert, ohne dabei jedoch Teilnehmer mit RTF o.ä. Modellen über Gebühr zu benachteiligen.
Volume F2 Control Line Model Aircraft, 2008 Edition
Seite 32:
4.2.2. Eigenschaften des Modellflugzeuges
h) Regel B.3.1. in Section 4B von Volume ABR gilt für die Kategorie F2B nicht
Vorgeschlagene Erweiterung der Regel 4.2.2.:
i.) Wenn der eingeschriebene Konkurrent der Erbauer des zur Teilnahme registrierten Modells ist, dann werden seine Total-Punktzahlen mit einem Bonusaktor von 1.01 multipliziert (+ 1 Prozent)
k.) Der Einsatz von industriell hergestellten Modellen, zum Beispiel ARC (Rohbauten, bespannfertig), ARF (Bespannt, fast flugfertig), RTF(flugfertig), oder von Modellen welchen von Dritten gebaut wurden, ist erlaubt. Deren Einsatz qualifiziert den Konkurrenten nicht für den Bonusfaktor gemäss i)
l.) Um den Konkurrenten für den Bonusfaktor zu qualifizieren, muss sein registriertes Modell (nicht jedoch dessen Antriebseinheit) vom Konkurrenten selbst gebaut worden sein. Und zwar nach eigenen Unterlagen, nach Plänen Dritter oder mit einem Bausatz welcher lediglich Rohmaterial und/oder zu einem geringen Grad vorgefertigte Komponenten enthält und welche erheblichen Bauaufwand zur Fertigstellung bedingt. In Bausätzen enthaltene Komponenten können, beispielsweise, sein: Rippen und Spanten, Steuerungsteile, unlackierte, beplankte Formteile aus Schaumstoff, unlackierte Laminate von Rumpf und/oder Flügelhälften, Fahrgestelle, Kabinenhauben oder ähnliches.
Begründung: Zur Erhaltung und Förderung des Selbstbaues von F2B Modelle. Zur Klarstellung der Zulassung nicht selbst gebauter Modelle.
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Es ist mir an dieser Stelle wichtig darauf hinzuweisen, dass die hier veröffentliche Hypothese zu einer Regeländerung lediglich meiner persönliche Haltung zu unserer gemeinsamen Sache entspricht. Die Veröffentlichung ist als persönlichen Diskussionsbeitrag zu verstehen und hat, zum heutigen Zeitpunkt, nichts mit den Meinungen der Mitglieder der Arbeitsgruppe F2B, des F2 Subcommittees oder der FAI zu tun. Der obige Diskussionsvorschlag wurde auch, am 20. 9.08 und in englischer Sprache, auf dem f2b Diskussionsforum publiziert: http://www.rcmodely.sk/Controlline/diskusia.php
Peter Germann
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